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	<title>Herbert Jankuhn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Schatzsucher.Wiki</subtitle>
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		<id>https://www.schatzsucher.wiki/index.php?title=Herbert_Jankuhn&amp;diff=268&amp;oldid=prev</id>
		<title>Thiel von Kracht: neu</title>
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		<updated>2021-02-16T00:06:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;neu&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herbert Jankuhn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. August]] [[1905]] in [[Węgorzewo|Angerburg]] in [[Ostpreußen]]; † [[30. April]] [[1990]] in [[Göttingen]]) war ein deutscher [[Prähistoriker]]. Er prägte maßgeblich die Methoden der modernen [[Siedlungsarchäologie]].&amp;lt;ref&amp;gt;Jankuhn 1977.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] war Jankuhn führendes Mitglied des [[Ahnenerbe der SS|SS-Ahnenerbe]]. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war er Professor an der [[Georg-August-Universität Göttingen|Universität Göttingen]] und [[Herausgeber|Mitherausgeber]] des [[Reallexikon der Germanischen Altertumskunde|Reallexikons der Germanischen Altertumskunde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben bis 1933==&lt;br /&gt;
Der Name Jankuhn ist abgeleitet von litauisch „Jankunas“ („Sohn des Johannes“). Der Großvater Wilhelm Jankuhn besuchte [[Landkreis Insterburg#Lehrerseminar Karalene|Karalene]], ein Lehrerseminar für litauischsprachige Grundschullehrer, und unterrichtete danach im [[Preußisch Litauen|Memelland]]. Von ihm ist ein Beitrag für den Deutschen Sprachatlas, ein Wenkerbogen für den Ort Trakseden, in litauischer Sprache erhalten.&lt;br /&gt;
Herbert Jankuhn wurde als Sohn des späteren Studienrates Hugo Jankuhn geboren. Seine Mutter war eine geborene Jedamski und stammte aus [[Masuren]]. Nach Jankuhns eigenen Aussagen wuchs er in einem national orientierten, konservativen Elternhaus auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Steuer 2000, S. 23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jankuhn besuchte die [[Königliche Litthauische Provinzialschule]] in Tilsit und studierte danach Geschichte, Vorgeschichte, Germanistik, Philosophie und Leibesübungen in Königsberg, Jena und Berlin. Sein wichtigster Lehrer war [[Max Ebert]], bei dem er sowohl in Königsberg als auch in Berlin studierte. Auch [[Carl Schuchhardt]] beeinflusste ihn maßgeblich. 1931 promovierte er an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms Universität zu Berlin]] mit einer Arbeit zu den &amp;#039;&amp;#039;Gürtelgarnituren der älteren römischen Kaiserzeit im Samland&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Jankuhn 1932.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Grabungstechniken unterwiesen ihn vor allem [[Wilhelm Unverzagt]] und Schuchhardt, die ihn 1930 an das Kieler [[Museum vaterländischer Alterthümer]] empfahlen, für das Jankuhn im folgenden Jahr die Leitung der Grabungen in [[Haithabu]] übernahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1931 trat Jankuhn der von [[Alfred Götze (Prähistoriker)|Alfred Götze]], ab 1933 von [[Hans Reinerth]] geleiteten [[Gesellschaft für Deutsche Vorgeschichte]] bei,&amp;lt;ref&amp;gt;Pape 2001, S. 62.&amp;lt;/ref&amp;gt; jener Einrichtung, die sich im Jahr 1934 in den [[Reichsbund für Deutsche Vorgeschichte]] umwandelte.&lt;br /&gt;
Nach kurzer Unterbrechung in den Jahren 1932/33, in denen er als [[Reisestipendium des Deutschen Archäologischen Instituts|Reisestipendiat]] des [[Deutsches Archäologisches Institut|Archäologischen Institutes des Deutschen Reiches]] den Balkan und den Orient bereiste sowie als Grabungsleiter an Ausgrabungen in Ägypten teilnahm, kehrte er noch 1933 nach Kiel zurück, um abermals die Leitung über die Grabungen in Haithabu zu übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Im Nationalsozialismus==&lt;br /&gt;
===Karriere bis 1937===&lt;br /&gt;
Unmittelbar nach seiner Rückkehr trat Jankuhn der [[Sturmabteilung|SA]] bei und wurde Mitglied der Sektion „Fachgruppe Vorgeschichte“ im völkisch gesinnten, antisemitischen „[[Kampfbund für deutsche Kultur]]“, der später in den „Reichsbund für Deutsche Vorgeschichte“ überführt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Pape 2001: 70&amp;lt;/ref&amp;gt; Im folgenden Jahr trat Jankuhn in den [[Nationalsozialistischer Deutscher Dozentenbund|NSD-Dozentenbund]] ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Pape 2001: 68&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichzeitig geriet er in einen heftigen Konflikt mit [[Peter Paulsen (Archäologe)|Peter Paulsen]], dem Leiter der Kieler Sektion des Reichsbundes, und [[Hans Reinerth]], der sich bis 1936 hinzog. Beide äußerten Zweifel an seiner nationalsozialistischen Gesinnung, die Jankuhn in einer Besprechung mit der Universitätsleitung ausräumen konnte. Der Rektor der Kieler Universität und der Gaudozentenführer untersagten Paulsen schließlich, sich negativ über Jankuhn zu äußern.&amp;lt;ref&amp;gt;Mahsarski 2009: 157f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1934 an standen die Ausgrabungen in Haithabu unter der Schirmherrschaft des [[Reichsführer SS|Reichsführers SS]] [[Heinrich Himmler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 habilitierte sich Jankuhn über &amp;#039;&amp;#039;Die Wehranlagen der Wikingerzeit zwischen Schlei und Treene&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Jankuhn 1936.&amp;lt;/ref&amp;gt; und erhielt eine Dozentenstelle für Europäische Vorgeschichte an der [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel|Universität Kiel]]. Seit 1936 war er gemeinsam mit [[Gustav Schwantes]] Herausgeber der Fachzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Offa (Zeitschrift)|Offa]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eintritt in die SS und Auswirkungen===&lt;br /&gt;
Im Sommer 1936 bewarb Jankuhn sich um Aufnahme in die [[Schutzstaffel]], Ende 1936 wurde er als &amp;#039;&amp;#039;„für die SS geeignet“&amp;#039;&amp;#039; eingestuft. Dementsprechend wurde er am 1. März 1937 von der SA zur SS (Mitgliedsnummer 294.689) versetzt, der er zunächst als SS-Mann im Stab des SS-Abschnittes XX angehörte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pape69A28&amp;quot;&amp;gt;Pape 2001, S. 69 Anm. 28.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Mahsarski 2009: 158ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichzeitig trat Jankuhn der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] (Mitgliedsnummer 3.970.135) bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Pape 2001, S. 66.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im darauf folgenden Jahr wurde er Mitglied im [[Forschungsgemeinschaft Deutsches Ahnenerbe e.&amp;amp;nbsp;V.|SS-„Ahnenerbe“]], in dem er mit seinem Eintritt zum stellvertretenden Abteilungsleiter der „Lehr- und Forschungsstätte Ausgrabungen“ ernannt wurde. Damit wurden auch die Ausgrabungen in Haithabu offiziell von der SS und dem Ahnenerbe übernommen. Ein halbes Jahr später wurde Jankuhn mit Himmlers Unterstützung neuer Direktor des Kieler [[Museum vorgeschichtlicher Altertümer|Museums vorgeschichtlicher Altertümer]] und kurz darauf zum Reichsparteitag 1938 auf Himmlers Anweisung zum SS-Untersturmführer ernannt. Nachdem Jankuhn bereits 1938 auf der gemeinsamen Jahrestagung der [[Wilhelm Teudt|Vereinigung der Freunde germanischer Vorgeschichte]] und des Ahnenerbes einen Vortrag gehalten hatte, organisierte er für Pfingsten 1939 die erste selbständige Jahrestagung des Ahnenerbes. Nach dem Ausscheiden von [[Hans Schleif]] im Jahre 1940 wurde er schließlich Leiter der „Lehr- und Forschungsstelle Ausgrabungen“ des SS-Ahnenerbes. Gleichzeitig wurde er mit Unterstützung des Ahnenerbes zum &amp;#039;&amp;#039;außerplanmäßigen Professor&amp;#039;&amp;#039; an der Kieler Universität ernannt. Bis dahin war er bereits zum [[SS-Sturmbannführer]] befördert worden.&amp;lt;ref&amp;gt;Mahsarski 2009: 161–165.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er leitete zunächst die Forschungsgruppe, die unter anderem den [[Teppich von Bayeux]] untersuchte. Über dieses im 11. Jahrhundert entstandene Bildwerk, das die Eroberung Englands durch die Normannen thematisiert, sprach er am 14. April 1941 vor einem Kreis von Himmlers Freunden und erneut im August 1943 vor der deutschen Akademie in Stettin.&amp;lt;ref&amp;gt;Andrew Bridgeford: &amp;#039;&amp;#039;1066, The Hidden History of the Bayeux Tapestry.&amp;#039;&amp;#039; London 2004, [[index.php?title=Special:BookSources/1841150401|ISBN 1-84115-040-1]], S. 40.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kriegseinsatz===&lt;br /&gt;
Auf eigene Initiative hin wurde Jankuhn 1940 für die SS in [[Norwegen unter deutscher Besatzung|Norwegen]] tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;Johansen 2002, S. 619.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus dieser Zeit stammt eine Notiz gegenüber den leitenden Stellen der SS über den norwegischen Archäologen [[Anton Wilhelm Brøgger]], der in Norwegen auf die Gefahren des Nationalsozialismus in Deutschland hinwies. Jankuhn bezeichnete ihn als „nicht deutschfreundlich“, was vermutlich mit zu Brøggers Verhaftung beitrug.&amp;lt;ref&amp;gt;Hagen 1985/86, S. 269; in Eickhoff/Halle 2007, S. 145.&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem denunzierte er den „juedischen Kunsthistoriker und Architekten [[Harry Per Fett]]“,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Johansen621&amp;quot;&amp;gt;Johansen 2002, S. 621&amp;lt;/ref&amp;gt; damals norwegischer Reichsantiquar. Jankuhn schlug vor, ihn durch einen „zuverlässigen Norweger“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Johansen621&amp;quot; /&amp;gt; ersetzen zu lassen. 1942 wurde Jankuhn Professor an der [[Universität Rostock]]. Zwei Jahre darauf wurde er [[SS-Obersturmbannführer|Obersturmbannführer]] der Allgemeinen SS, sowie zum Sturmbannführer im [[SS-Hauptämter|persönlichen Stab des Reichsführers SS]] befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wintersemester 1941/42 hielt Jankuhn in Berlin im Rahmen der „Vorlesungen für das [[RSHA]] durch besondere Professoren“ Vorträge über ideologisch relevante vor- und frühgeschichtliche Themen an der [[Führerschulen der SS, des SD und der Sicherheitspolizei|Führerschule der Sicherheitspolizei und des SD]] in Berlin-Charlottenburg.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://homepages.uni-tuebingen.de/gerd.simon/ChrSS-Schulung.pdf S. 52] (PDF; 670&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1941 schlug Jankuhn dem SS-„Ahnenerbe“, die Bildung des so genannten „Sonderkommando Jankuhn“ vor, in dessen Verlauf die in den diversen sowjetischen Museen befindlichen Objekte in Hinblick auf eine „germanische Kolonisation des Südostraumes“ untersucht werden sollten. Die „Untersuchungen“ führten oftmals zur „Bergung“ der interessanten Objekte und deren Abtransport nach Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;Eickhoff/ Halle 2007, S. 142.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für seine Tätigkeit wurde Jankuhn eine Beförderung zum SS-Sturmbannführer „Fachführer“ der [[Waffen-SS]] in Aussicht gestellt.&lt;br /&gt;
1942 wurde er nach freiwilliger Meldung der [[5. SS-Panzer-Division „Wiking“]] zugewiesen. Aus dieser Zeit sind diverse Dokumente vorhanden, welche die Konfiszierung von Bibliotheks- und Museumsbeständen belegen, Aktionen also, die nach der [[Haager Landkriegsordnung]] verboten waren. Die Operation endete 1943, nachdem die Panzerdivision Wiking den Rückzug aus dem [[Dnepr-Karpaten-Operation|Kessel von Tscherkassy]] antreten musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folgezeit war Jankuhn als [[Dritter Generalstabsoffizier]] (Ic) des [[IV. SS-Panzerkorps]] unter [[Herbert Otto Gille]] aktiv an den Kriegshandlungen beteiligt, für die ihm am 9. November 1944 das [[Eisernes Kreuz|Eiserne Kreuz Erster Klasse]] verliehen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Steuer 2004, S. 500.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachkriegszeit==&lt;br /&gt;
Jankuhn wurde 1945 verhaftet und 1948 aus der Haft entlassen. Er forcierte seine [[Entnazifizierung]] mit [[Aussagedelikt|Falschaussagen]]. So sagte er, dass er nur unter Zwang in die SS eingetreten sei und nie Mitglied in der NSDAP war.&amp;lt;ref&amp;gt;Pape 2001, S. 69 Anm. 69.&amp;lt;/ref&amp;gt; Unterstützung erhielt er von [[Gustav Schwantes]], der aussagte, dass Jankuhn nur „in ein loses Verhältnis zur SS trat, der er nie angehörte“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pape69A28&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1949 erhielt Jankuhn von der [[Landesregierung von Schleswig-Holstein|Schleswig-Holsteinischen Landesregierung]] einen Forschungsauftrag, der es ihm ermöglichte, die Grabungen in Haithabu wieder aufzunehmen. 1952 wurde er Gastprofessor an der [[Universität Kiel]]. 1956 wurde er als außerordentlicher Professor und Direktor des Ur- und Frühgeschichtlichen Seminars an die [[Universität Göttingen]] berufen, drei Jahre später wurde die Professur in ein Ordinariat umgewandelt, das Jankuhn bis zu seiner [[Emeritierung]] im Jahre 1973 innehatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1960 von ihm mitbegründete „Arbeitsgemeinschaft der Ur- und Frühgeschichtsforscher in Niedersachsen“ wurde im Jahre 1970 zur „[[Archäologische Kommission für Niedersachsen|Archäologischen Kommission für Niedersachsen]]“ umgewandelt, der er in der Folge auch vorsaß. Seit 1961 war Jankuhn Mitglied der [[Akademie der Wissenschaften zu Göttingen|Akademie der Wissenschaften]] in Göttingen. Im Jahre 1968 wurde ihm in Anerkennung seiner Verdienste um die Niedersächsische Altertumskunde das Große Verdienstkreuz des [[Niedersächsischer Verdienstorden|Niedersächsischen Verdienstordens]] verliehen. 1980 wurde er zum Ehrenmitglied der „Union international d’archéologie Slave“. Ein geplanter Gastauftritt an der [[Universität Bergen]] wurde ihm jedoch 1968 verweigert, weil man ihm seine unkritische Bewältigung der eigenen Vergangenheit in Norwegen übel nahm.&amp;lt;ref&amp;gt;Heather Pringle: [https://books.google.nl/books?id=-GlrAwAAQBAJ&amp;amp;pg=PT198&amp;amp;dq=jankuhn The Master Plan: Himmler&amp;#039;s Scholars and the Holocaust]. Hyperion, New York 2009, S. 312.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jankuhn war Mitglied der [[Hilfsgemeinschaft auf Gegenseitigkeit der Angehörigen der ehemaligen Waffen-SS]].&amp;lt;ref&amp;gt;Mahsarski 2011, S. 319.&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem war er bis zu seinem Tode am 30. April 1990, neben [[David Irving]], [[Marija Gimbutas]] und weiteren, Mitglied des Patronatkomitees der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Nouvelle École]]&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Nouvelle École Bd. 46 Paris 1990.&amp;lt;/ref&amp;gt; einem Organ der rechtsextremen [[GRECE|Groupement de recherche et d&amp;#039;études pour la civilisation européenne]]. [[Alain de Benoist]] würdigte ihn posthum als einen der &amp;#039;&amp;#039;„Väter“&amp;#039;&amp;#039; dieser Zeitschrift.&amp;lt;ref&amp;gt;Roger-Pol Droit, Rémi Brague: &amp;#039;&amp;#039;Les Grecs, les Romains et nous.&amp;#039;&amp;#039; Le Monde 1991, S. 222.&amp;lt;/ref&amp;gt; Inwieweit es sich bei dem Kontakt zur Nouvelle École um eine aktive Mitarbeit seinerseits oder eher um eine Inanspruchnahme seiner wissenschaftlichen Reputation durch de Benoist handelt, ist noch nicht geklärt.&amp;lt;ref&amp;gt;Mahsarski 2011, S. 319.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Würdigung==&lt;br /&gt;
Die wissenschaftsgeschichtliche Rezeption Jankuhns in der forschungsgeschichtlichen Literatur ist relativ eindeutig, Jankuhn war ein Profiteur des nationalsozialistischen Machtapparates und schaffte eine steile Karriere, die ihn bis in die höchsten Ebenen verschiedener SS-Einheiten trug.&amp;lt;ref&amp;gt;Pape 2001: 69 u. Anmerkung 28.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Eickhoff/Halle 2007: 140&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bewertung Jankuhns durch seinen Schüler [[Heiko Steuer]] wird kritisch gesehen. Zwar gibt er mit Bezug auf [[Michael H. Kater|Kater]]&amp;lt;ref&amp;gt;Kater 1974: 157&amp;lt;/ref&amp;gt; zu, dass Jankuhn kein Opportunist, sondern überzeugter Nationalsozialist gewesen sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Steuer 2004: 526&amp;lt;/ref&amp;gt; Andererseits spielt er Jankuhns Rolle systematisch herab und bewertet die Präsenz von NS-Ideologie in Jankuhns Arbeiten als &amp;#039;&amp;#039;„dem Zeitgeist geschuldet“&amp;#039;&amp;#039;, ohne dass dieser wirklich daran geglaubt hätte.&amp;lt;ref&amp;gt;Steuer 2001: 439&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jankuhn gilt als einer der wichtigsten und einflussreichsten Prähistoriker Deutschlands in der [[Nachkriegszeit nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland|Nachkriegszeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schriften==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Gürtelgarnituren der älteren römischen Kaiserzeit im Samland.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation. Universität Königsberg 1932. Leupold, Königsberg 1932.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Die Wehranlagen der Wikingerzeit zwischen Schlei und Treene.&amp;#039;&amp;#039; Vor- und Frühgeschichtliche Untersuchungen aus dem Museum vorgeschichtlicher Altertümer in Kiel. Band 1. Wachholtz, Neumünster 1937. (Veröffentlichung der Habilitationsschrift von 1935).&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Haithabu – eine germanische Stadt der Frühzeit.&amp;#039;&amp;#039; Wachholtz, Neumünster 1937. Zweite erweiterte Auflage 1938.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Gemeinschaftsform und Herrschaftsbildung in frühgermanischer Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Schriften der Wissenschaftlichen Akademie des [[Nationalsozialistischer Deutscher Dozentenbund|nationalsozialistischen Dozentenbundes]] der Christian-Albrechts-Universität Kiel, Band 6. Wachholtz, Neumünster 1939.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Die Ausgrabungen in Haithabu (1937–1939). Vorläufiger Grabungsbericht.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von der Forschungs- und Lehrgemeinschaft [[Forschungsgemeinschaft Deutsches Ahnenerbe|Das Ahnenerbe]]. Reihe B, Fachwissenschaftliche Untersuchungen, Abteilung: Arbeiten zur Ur-, Vor- und Frühgeschichte, Band 3. Ahnenerbe-Stiftungsverlag, Berlin-Dahlem 1943.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Haithabu – Ein Handelsplatz der Wikingerzeit.&amp;#039;&amp;#039; Dritte, völlig neu überarbeitete Auflage. Wachholtz, Neumünster 1956.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Die Römische Kaiserzeit und die Völkerwanderungszeit.&amp;#039;&amp;#039; Im Auftrage der Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte als Zweiter Band, 5. Lieferung der Geschichte Schleswig-Holsteins. Hrsg. [[Olaf Klose]]. Begründet von [[Volquart Pauls]]. Wachholtz, Neumünster 1966.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Siedlungsarchäologie.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin 1977, [[index.php?title=Special:BookSources/3110047527|ISBN 3-11-004752-7]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[[Michael H. Kater]]: &amp;#039;&amp;#039;Das „Ahnenerbe“ der SS 1935–1945. Ein Beitrag zur Kulturpolitik des Dritten Reiches&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 1974.&lt;br /&gt;
*[[Henning Haßmann]], D. Jantzen: &amp;#039;&amp;#039;„Die deutsche Vorgeschichte – eine hervorragend nationale Wissenschaft“. Das Kieler Museum Vorgeschichtlicher Altertümer im Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Offa&amp;#039;&amp;#039; 51, 1994, S. 9–35.&lt;br /&gt;
*Christian Hufen: &amp;#039;&amp;#039;Gotenforschung und Denkmalpflege. Herbert Jankuhn und die Kommandounternehmen des ‚Ahnenerbes‘ der SS&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Wolfgang Eichwede]], Ulrike Hartung (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„Betr.: Sicherstellung“. NS-Kunstraub in der Sowjetunion.&amp;#039;&amp;#039; Edition Temmen, Bremen 1998, [[index.php?title=Special:BookSources/3861083264|ISBN 3-86108-326-4]], S. 75–95.&lt;br /&gt;
*Ulrike Hartung: &amp;#039;&amp;#039;Verschleppt und verschollen: eine Dokumentation deutscher, sowjetischer und amerikanischer Akten zum NS-Kunstraub in der Sowjetunion (1941 – 1948).&amp;#039;&amp;#039; Temmen, Bremen 2000, [[index.php?title=Special:BookSources/3861083361|ISBN 3-86108-336-1]]&lt;br /&gt;
*[[Anja Heuß]]: &amp;#039;&amp;#039;Kunst- und Kulturgutraub. Eine vergleichende Studie zur Besatzungspolitik der Nationalsozialisten in Frankreich und der Sowjetunion.&amp;#039;&amp;#039; Universitätsverlag C. Winter, Heidelberg 2000, [[index.php?title=Special:BookSources/3825309940|ISBN 3-8253-0994-0]].&lt;br /&gt;
*[[Heiko Steuer]]: &amp;#039;&amp;#039;Herbert Jankuhn&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Reallexikon der Germanischen Altertumskunde]]&amp;#039;&amp;#039;, Band&amp;amp;nbsp;16, de Gruyter, Berlin – New York 2000. [[index.php?title=Special:BookSources/3110167824|ISBN 3-11-016782-4]]. S.&amp;amp;nbsp;23–29.&lt;br /&gt;
*Wolfgang Pape: &amp;#039;&amp;#039;Zehn Prähistoriker aus Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. In: Heiko Steuer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Eine hervorragend nationale Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;. Ergänzungsbände zum Reallexikon der Germanischen Altertumskunde Bd. 29. de Gruyter, Berlin 2001. [[index.php?title=Special:BookSources/3110171848|ISBN 3-11-017184-8]]. S. 55–88.&lt;br /&gt;
*Heiko Steuer: &amp;#039;&amp;#039;Herbert Jankuhn und seine Darstellungen zur Germanen- und Wikingerzeit&amp;#039;&amp;#039;. In: Derselbe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Eine hervorragend nationale Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;. Ergänzungsbände zum Reallexikon der Germanischen Altertumskunde Band&amp;amp;nbsp;29. de Gruyter, Berlin 2001. [[index.php?title=Special:BookSources/3110171848|ISBN 3-11-017184-8]]. S. 417–473.&lt;br /&gt;
*O. S. Johansen: &amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen zur archäologischen Tätigkeit in Norwegen in den Jahren 1940–1945&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Achim Leube]], Morten Hegewisch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Prähistorie und Nationalsozialismus. Die mittel- und osteuropäische Ur- und Frühgeschichtsforschung in den Jahren 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. Synchron Verlag der Wissenschaften, Heidelberg 2002, [[index.php?title=Special:BookSources/3935025084|ISBN 3-935025-08-4]], S. 619–622.&lt;br /&gt;
*Heiko Steuer: &amp;#039;&amp;#039;Herbert Jankuhn – SS-Karriere und Ur- und Frühgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hartmut Lehmann]], [[Otto Gerhard Oexle]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialismus in den Kulturwissenschaften.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;1: &amp;#039;&amp;#039;Fächer, Milieus, Karrieren&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 200). Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2004, [[index.php?title=Special:BookSources/3525351984|ISBN 3-525-35198-4]], S. 447–529.&lt;br /&gt;
*Katharina Krall: &amp;#039;&amp;#039;Prähistorie im Nationalsozialismus – ein Vergleich der Schriften von Herbert Jankuhn und Hans Reinerth zwischen 1933 und 1939&amp;#039;&amp;#039;. Diplomarbeit, Magisterarbeit Konstanz 2005. ([http://kops.ub.uni-konstanz.de/volltexte/2005/1678/pdf/Magisterarbeit_Krall.pdf PDF]).&lt;br /&gt;
*M. Eickhoff, [[Uta Halle]]: &amp;#039;&amp;#039;Anstelle einer Rezension. Anmerkungen zum veröffentlichten Bild über Herbert Jankuhn&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Ethnographisch-Archäologische Zeitschrift&amp;#039;&amp;#039; 48, 2007, S. 135–150&lt;br /&gt;
*Dirk Mahsarski: &amp;#039;&amp;#039;Herbert Jankuhn, ledende prehistoriker i Schutzstaffel (SS).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Terje Emberland]], Jorunn Sem Fure (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Jakten på Germania: fra nordensvermeri til SS-arkeologi.&amp;#039;&amp;#039; Humanist Forlag, Oslo 2009, S. 152–179. [[index.php?title=Special:BookSources/9788292622544|ISBN 978-82-92622-54-4]].&lt;br /&gt;
*Dirk Mahsarski: &amp;#039;&amp;#039;Herbert Jankuhn (1905–1990). Ein deutscher Prähistoriker zwischen nationalsozialistischer Ideologie und wissenschaftlicher Objektivität.&amp;#039;&amp;#039; Leidorf, Rahden, Westf. 2011, [[index.php?title=Special:BookSources/9783896464590|ISBN 978-3-89646-459-0]] (Diss. Göttingen 2009).&lt;br /&gt;
*Martijn Eickhoff u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Die Fortsetzung der archäologischen Karrieren.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Graben für Germanien. Archäologie unterm Hakenkreuz.&amp;#039;&amp;#039; Focke-Museum, Bremer Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, 10. März bis 8. September 2013. Stuttgart 2013, [[index.php?title=Special:BookSources/9783806226737|ISBN 978-3-8062-2673-7]], S. 164–171.&lt;br /&gt;
*Wojciech Nowakowski: &amp;#039;&amp;#039;Masuren in der Römischen Kaiserzeit. Auswertung der Archivalien aus dem Nachlass von Herbert Jankuhn&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Siedlungsgeschichte und Archäologie der Ostseegebiete.&amp;#039;&amp;#039; Band 12). Wachholtz, Neumünster 2013, [[index.php?title=Special:BookSources/9783529013720|ISBN 978-3-529-01372-0]].&lt;br /&gt;
*[[Markus C. Blaich]]: &amp;#039;&amp;#039;Königspfalz Werla. Hintergründe und Forschungsgeschichte zu den Grabungen 1875 bis 1964.&amp;#039;&amp;#039; In: Markus C. Blaich, [[Michael Geschwinde]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Werla 1 – Die Königspfalz. Ihre Geschichte und die Ausgrabungen 1875–1964.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Monographien des Römisch-Germanischen Zentralmuseums Mainz.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;126). Mainz 2015, S. 73–160.&lt;br /&gt;
*Heiko Steuer: &amp;#039;&amp;#039;Das Archiv des Reallexikons der Germanischen Altertumskunde. Nachlass Herbert JankuhnFreiburg im Breisgau.&amp;#039;&amp;#039; 14. März 2011 Berlin ([ http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/propylaeumdok/920/2/Steuer_Jankuhn_Archiv_Manuskript.pdf] auf archiv.ub.uni-heidelberg.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*{{Internetquelle |autor=Ulrich Müller |url=http://www.academia.edu/33847984/1828_1990_Vier_Kieler_Archa_ologen_entdecken_die_Welt_1828_1990_-_Four_Kiel_archaeologists_discover_the_world  |titel= 1828–1990; Vier Kieler Archäologen entdecken die Welt; Herbert Jankuhn  |titelerg=Mit Forscherdrang und Abenteuerlust. Expeditionen und Forschungsreisen Kieler Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen |werk=Kieler Werkstücke A:49 |hrsg=Oliver Auge, Martin Göllnitz |datum= 2017 |seiten= 181–185|zugriff=2018-08-27 }}&lt;br /&gt;
*[[Anne Christine Nagel|Anne Chr. Nagel]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.hsozkult.de/publicationreview/id/rezbuecher-19058 Rezension zu: Mahsarski, Dirk: Herbert Jankuhn (1905-1990). Ein deutscher Prähistoriker zwischen nationalsozialistischer Ideologie und wissenschaftlicher Objektivität. Rahden/Westf. 2011]&amp;#039;&amp;#039;, in: [[H-Soz-Kult]], 16. November 2012.&lt;br /&gt;
*{{DNB-Portal|119484331}}&lt;br /&gt;
*{{DDB|Person|119484331}}&lt;br /&gt;
*{{LBMV PPN|551409223}}&lt;br /&gt;
*{{CPR}}&lt;br /&gt;
*Fotografien von Herbert Jahnkuhn, ca. 1934 [https://encrypted-tbn0.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcRAAPDRYI2td_4Wd8bxqAZypjUG1tmNQMgB-w&amp;amp;usqp=CAU];  [https://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/b/b7/Herbert_Jankuhn.jpeg]&lt;br /&gt;
*Artikel: Welt online - [https://www.welt.de/geschichte/article114267924/Graben-fuer-Hitler-Archaeologen-auf-Germanensuche.html Graben für Hitler – Archäologen auf Germanensuche]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jankuhn, Herbert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Rostock)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Georg-August-Universität Göttingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftlicher Mitarbeiter eines Museums in Kiel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalstabsoffizier (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prähistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Römisch-Germanischen Kommission]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Reichsbundes für Deutsche Vorgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Verdienstkreuzes des Niedersächsischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angehöriger der Waffen-SS]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Forschungsgemeinschaft Deutsches Ahnenerbe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KfdK-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1990]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jankuhn, Herbert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Prähistoriker und Universitätsprofessor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. August 1905&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Węgorzewo|Angerburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. April 1990&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Göttingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thiel von Kracht</name></author>
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